Ilona Maria Hilliges


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Ein Kind Afrikas

Ein Kind Afrikas
Eine mutige Ärztin behauptet sich in Afrika

Mitte des Jahres 1907 kehrt Amelie von Freyer nach einer anstrengenden Forschungsreise in das abenteuerliche Innere der Kolonie Deutsch-Ostafrika auf die Farm ihrer Familie zurück. Salama ist ein Paradies in den Usambarabergen. Die junge Ärztin, eine von wenigen des deutschen Kaiserreichs, verfolgt einen großen Plan: In einem modernen Krankenhaus will sie Eingeborene behandeln.

Doch auf Salama findet Amelie alles anders vor als erwartet. Ihr Vater, Professor Freyer, hat sich mit seinem Sohn Hanns zerstritten. Hanns, der die Farm seit zehn Jahren als Verwalter führt, wurde vom Vater des Hauses verwiesen. Denn Hanns hat mit Sara, der Tochter seines afrikanischen Vorarbeiters, ein Kind. Die kleine Lotte ist erst wenige Monate alt.

Amelie schließt ihre Nichte sofort ins Herz. Aber sie wundert sich: Lottchen trägt ein eigentümliches Amulett um den Hals. Kinder der Eingeborenen, bei denen dieser Zauber nicht wirkt, müssen sterben, behauptet der empörte Professor Freyer. Hanns wiegelt ab, nur Sara zuliebe habe er sich auf diesen Zauber der Einheimischen eingelassen. Doch Lottchen hat einen bemerkenswerten afrikanischen Namen, der so viel wie Geschenk der Schlange bedeutet ...

Endlich kann Amelie ihr eigenes Buschkrankenhaus eröffnen, das schon ihr Jugendtraum gewesen ist. Doch die Afrikaner steht der weißen
bibi dactari skeptisch gegenüber. Mühsam muss sie Vertrauen aufbauen.

Als der Streit zwischen ihrem Bruder und ihrem Vater weiter eskaliert, steht Amelie zwischen den Fronten. Sie muss sich entscheiden. Da trifft Amelies Verlobter Gustav auf Salama ein. In dem ganzen Wirbel hatte Amelie noch keine Gelegenheit gehabt, ihrem Vater von ihrer Verlobung mit Gustav zu erzählen. Als Gustav den Professor um Amelies Hand bittet, lehnt der schroff ab. Er kennt Gustav von früher, aus einer Zeit in Berlin, als die Verlobten noch Kinder waren. Doch Gustav ist inzwischen in der Kolonie ein wichtiger Ratgeber des Gouverneurs. Und der hat mit Gustav große Pläne, die überhaupt nicht zu Amelies privatem Glück passen ...

Da kommt es auf Salama zu einem fruchtbaren Unglück ...

Ilona Maria Hilliges
EIN KIND AFRIKAS
rororo, 432 Seiten,
Taschenbuch
mit Karte, € 9,95
ISBN 978-3499248375

Auch als eBook erhältlich





„Ein Kind Afrikas“ - Rezensionen

Die Autorin haucht ihren Figuren mit lakonischer Poesie Leben ein, konfrontiert die unterschiedlichsten Charaktere miteinander und mit sehr differenziert ausgearbeiteten Idealvorstellungen und Lebensentwürfen. All ihre Figuren sind gut beobachtet, im Ton präzise getroffen und facettenreich dargestellt.
Geschickt verknüpft Hilliges historische Fakten und afrikanische Mythen miteinander und mit ihrer fiktiven Erzählung. Dabei vermeidet sie gekonnt jedes Klischee und schafft ein atmosphärisch dichtes Bild des kolonialen Afrikas.

Annegret Wegener
www.literaturzirkel.eu

Der Autorin ist mit „Ein Kind Afrikas” eine gelungene Mischung aus historischen Roman, Liebesgeschichte und Ethno-Erzählung gelungen. Geschickt und mit Sachkenntnis erzählt Frau Hilliges die Geschichte Amelies ... „Ein Kind Afrikas” berührt, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten. Auch der Schutzumschlag sollte nicht vom Lesen abhalten: die Darstellung des naiven Blondchens vor afrikanischer Kulisse ist unglücklich gewählt und entspricht keinesfalls dem Bild, dass man beim Lesen von der Protagonistin bekommt.

Dagmar Sachse
www.afrikaroman.de


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